Für WEN?

Ärztliche Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden auf Zuweisung von Krankenhäusern, Fach- oder Hausärzten insbesondere, wenn dies durch die Schwere der Symptome oder Komplexität der Behandlung notwendig wird.

 

WELCHE Unterstützung?

Im Vordergrund steht die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten durch die sogenannte Symptomkontrolle, d.h. die Behandlung bzw. Linderung von  Schmerzen, Luftnot, Übelkeit usw., aber auch die psychosoziale Begleitung in dieser schwersten Zeit des Lebens.

 

Durch WEN und WO?

In Oberhausen sind zur Zeit sechs qualifizierte Palliativärzte verantwortlich tätig, die durch einen 24-Stunden-Rufdienst auch die ständige Erreichbarkeit eines Palliativmediziners gewährleisten. Die Betreuung erfolgt in der häuslichen Umgebung, in den Altenheimen, Wohnstätten oder im Hospiz St. Vinzenz Pallotti.

 

Kosten

Alle Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Für WEN?

Schwerst erkrankte Menschen, die eine geringe Symptomlast haben (AAPV – Allgemeine ambulante Palliativversorgung).
Schwerst erkrankte Menschen, die eine hohe Symptomlast haben (SAPV – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung).
 Die Höhe der Symptomlasten definiert der Palliativmediziner vor Ort. Die Übergänge zwischen AAPV und SAPV sind allerdings fließend und lassen sich nicht in wenigen Worten beschreiben. Wobei die allgemeine ambulante Palliativversorgung AAPV ausdrücklich ambulant angelegt ist und die spezialisierte ambulante Palliativversorgung SAPV stationär UND ambulant ausgelegt ist.

 

WELCHE Unterstützung?

In der schweren Zeit einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder am Lebensende gewähren SAPV und AAPV sowohl eine medizinische und schmerzlindernde Betreuung sowie eine pflegerische und psychosoziale Versorgung.

 

WIE schnell?

Innerhalb der SAPV führen die Mitarbeiter – je nach Kapazität – innerhalb von 48 Stunden nach Patientenanruf einen Erstbesuch durch und nehmen anschließend die Versorgung auf.
Im Rahmen der AAPV werden Patienten häufig bereits in einem früheren Krankheitsstadium von ihren Ärzten formal angemeldet, um bereits vom System erfasst zu sein. Eine Versorgung findet dann nachgelagert erst auf Anraten der Palliativmediziner statt.

 

Durch WEN und WO?

Speziell geschultes Palliativpersonal (Palliativ Care) kümmert sich um die betroffenen Patienten. Wichtig ist aber, dass sowohl die AAPV als auch die SAPV im Vorfeld eine Überweisung vom behandelnden Hausarzt erhält. Dann werden die Patienten sowohl zu Hause als auch in Alten- und Pflegeheimen begleitet.

 

Kosten

Die Kosten übernehmen die Krankenkassen.

 

Träger

SAPV – Palliativteam Oberhausen GbR

 

Kontakt

Christiane Bonatis
Pflegedienstleitung
Palliativteam Oberhausen GbR
Essener Straße 5 | 46047 Oberhausen
Tel 0208 – 30 99 43 40
Fax 0208 – 30 99 43 49
www.palliativteam-oberhausen.de

 

 

Christiane Bonatis

Christiane Bonatis

Pflegedienstleitung
kontakt@palliativteam-oberhausen.de

Hausaerzte

Für WEN?

Die Begleitung durch den eigenen Hausarzt bleibt auch in der Endphase des Lebens die Basis der medizinischen Betreuung.

 

WELCHE Unterstützung?

Der Hausarzt kann sämtliche zur Schmerzlinderung oder Kontrolle sonstiger Symptome notwendigen Maßnahmen einleiten. Darüber hinaus ist er durch seine vielleicht jahrelange Kenntnis des Patienten und seines Umfelds am besten geeignet auch einen weiteren Bedarf an Unterstützung durch qualifizierte Dienste wahrzunehmen und zu vermitteln.

 

WIE schnell?

Die Hausärzte sind zu den jeweiligen Sprechzeiten erreichbar. Hausbesuche sind abzusprechen.

 

Durch WEN und WO?

Fast 30 Hausärzte haben in Oberhausen die Weiterbildung zum sogenannten „palliativmedizinisch qualifizierten Hausarzt“ absolviert und stehen mit diesem Wissen ihren Patienten zur Seite.

 

Kosten

Alle Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

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