Am 15. Juli 2026 kam das Trauernetz Oberhausen zu seinem zweiten Treffen zusammen. Das Netzwerk wurde 2025 im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung gegründet und ist als besonderer Arbeitsbereich im Palliativnetz Oberhausen e. V. angesiedelt. Ziel ist es, die unterschiedlichen Trauerangebote in Oberhausen stärker miteinander zu verbinden, sichtbarer zu machen und den fachlichen Austausch zu fördern.
Bei dem Treffen beschäftigten sich die zehn Teilnehmenden vor allem mit der weiteren Ausrichtung des Netzwerks: Was möchten wir gemeinsam erreichen? Wie soll die Zusammenarbeit künftig gestaltet werden?
Vertreten waren die Christlichen Hospize Oberhausen, das Ambulante Hospiz Oberhausen e. V., AMEOS, das EKO sowie die Evangelische Stiftung Hephata, die seit dem vergangenen Jahr Kooperationspartner des Palliativnetzes ist.
Gastgeber des Treffens war dieses Mal das Ambulante Hospiz Oberhausen e. V. am Max-Planck-Ring. Neben dem fachlichen Austausch erhielten die Teilnehmenden dabei auch einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten und die Angebote der Einrichtung, in die das Ambulante Hospiz – zusammen mit dem Palliativteam Oberhausen – Ende 2025 einzog.
Genau das gehört zum Konzept des Trauernetzes: Die Treffen sollen möglichst in wechselnden Institutionen stattfinden. So lernen die beteiligten Einrichtungen ihre jeweiligen Arbeitsbereiche und Angebote besser kennen, können Erfahrungen austauschen und neue Verbindungen schaffen.
Das Trauernetz möchte auf diese Weise die vorhandene Kompetenz in Oberhausen bündeln und dazu beitragen, dass Menschen in Trauersituationen passende Unterstützung und Orientierung finden.
