Netzwerk bestätigt Vorstand

Das Palliativnetz Oberhausen hat am 20. Mai 2026 seine ordentliche Mitgliederversammlung in den Räumen der Familien-Informations- und Beratungsstelle FIBS abgehalten – ein Projekt des Palliativnetzes. Damit verband die Versammlung die klassischen Vereinsregularien mit einem direkten Blick auf ein neues Angebot, das bereits in den ersten Wochen wichtige Impulse für Oberhausen setzt.

Auf der Tagesordnung standen damit der Rückblick auf das Jahr 2025, der Bericht der Schatzmeisterin, die turnusmäßigen Wahlen und der Ausblick auf kommende Termine im Jahr 2026. Der bisherige Vorstand wurde en bloc wiedergewählt. Andreas Stahl bleibt erster Vorsitzender, Nicole Peters-Bokelmann zweite Vorsitzende, Christiane Bonatis übernimmt weiterhin die Aufgabe der Schatzmeisterin.

„Wir sehen die Wiederwahl auch als Auftrag, die gute Zusammenarbeit im Netzwerk verlässlich fortzuführen und die palliative Versorgung in Oberhausen weiter zu stärken“, sagt Nicole Peters-Bokelmann. Gerade in der Palliativarbeit kommt es darauf an, Menschen nicht allein zu lassen. Patientinnen und Patienten, Zugehörige, Ärztinnen, Pflegedienste, Hospizdienste und weitere Partnerinnen und Partner brauchen kurze Wege, Vertrauen und eine gemeinsame Haltung.

Ein Schwerpunkt der Versammlung war deshalb auch der Bericht zur Entwicklung von FIBS. Die Beratungsstelle ist im April 2026 gestartet und ergänzt die Arbeit des Palliativnetzes um ein niedrigschwelliges Angebot für Familien in belastenden Krankheits- und Versorgungssituationen.

Das Palliativnetz Oberhausen bleibt damit aktiv, ansprechbar und gut vernetzt. Wer in einer palliativen Situation Orientierung sucht, muss nicht allein herausfinden, welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Das Netzwerk hilft dabei, passende Unterstützung zu finden und Menschen in schwierigen Phasen kompetent zu begleiten.

„Palliative Versorgung lebt vom Miteinander. Genau dafür steht unser Verein, und genau deshalb ist der Austausch untereinander so wichtig“, betont die zweite Vorsitzende.